In der Stiftung Pilar i Joan Miró in Calamajor können Besucher unter anderem seltene Gemälde, einen großformatigen Wandteppich und eine Gruppe von Bronzeskulpturen begutachten. Die Arbeiten sind teilweise das erste Mal für die Öffentlichkeit zugänglich. Unter anderem wird hier die Zeichnung „Femme dans la nuit“ von 1970 ausgestellt. Bisher wurde sie noch nie fotografiert oder gerahmt.
Die Ausstellung trägt den Namen „La llum de la nit“. Dieser Name ist zugleich der Titel eines Buches. Hierin wurden die großen Mythen der Menschheitsgeschichte zusammengetragen und analysiert. Auch Miró beschäftigte sich mit der visuellen Mythologie rund um die Nacht. Seine Werke tragen seine Handschrift und bringen die Themen Visionen und Träume, Sterne und Konstellationen, seltsame Vögel und sonderbare Frauen mit sich. Die Ausstellung zeigt, wie Miró stets versuchte, die Möglichkeiten der Materialien zu erkunden. Seine Werke malte er auf verschiedene Untergründe wie Zink, Holz, Karton, Kunststoff, Leinwand oder Holzfaserplatte. Zudem arbeitete er mit vielen verschiedenen Materialien wie Öl, Gouache, Grafit, Kohle, Wachskreide und Tusche.
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